Traudel ist seit Ende letzten Jahres in der passiven Altersteilzeitphase. Sie arbeitete im Personalmanagement der Volkswagen AG in Wolfsburg. |
![]() |
|
Udo ist seit fast zwei Jahren Vorruheständler. Er war 1. Bevollmächtigter der IGMetall Verwaltungsstelle Braunschweig. |
Schon zu Beginn der 70er Jahre brachen wir zu ersten "Abenteuern" auf. Bergsteigen und vor allem Klettern , später Eisklettern im Mont Blanc Gebiet faszinierte uns. Nach der Geburt unserer Tochter und unserem Umzug nach Berlin gaben wir diesen Sport allmählich auf, um uns etwas später nun zu dritt Radtouren zuzuwenden. Nachdem wir einige Ausflüge in Deutschland unternommen hatten und danach im näheren europäischen Ausland, gingen wir "auf große Fahrt":
Marokko war ein Ziel, andere Ziele waren beispielsweise die Westküste der USA. Dort radelten wir von Seattle Richtung San Francisco und ein Jahr später von Los Angelos nach San Francisco mit anschließendem Besuch des Yosemeti National Parks. Dann folgte eine Tour durch die Rocky Mountains, von Calgary über Banf nach Jasper und zurück.
In dieser Zeit begann uns auch das Paddeln zu faszinieren. Zunächst war es das Flußpaddeln; wir fingen mit recht bescheidenen aber notwendigen "Übungen" auf der Oker an - ein wunderbares Kleinod der Braunschweigischen Landschaft. Ein professionelles Training bei Peter Nikolai auf Spiekeroog brachte uns den notwenigen Schwung, eine Menge Zutrauen und vor allem auf neue Ideen. Die Leidenschaft zum Seekayaking hatte uns gepackt: gab es doch tolle Reiseziele, die uns faszinierten, zu realisieren. Zunächst gab es den Teslin und den Yukon im Nordwesten Kanadas zu "erobern", danach mit Tony Ford die Glacier Bay in Alaska mit ihren vielen Walschulen und Seeottern, unvergessen die Disco Bucht in Grönland mit Steffi und Rolf Kühr, die norwegische Südküste mit Biggi und Gerd Kornmann, die schwedische Schärenküste (Ost und West), die dänische Südsee, die deutsche Nord- und Ostseeküste, die Everglades in Florida, estnische Ostseeküste...
Obwohl das Paddeln und das Radeln einfach fantastische Freizeitaktivitäten für uns waren und noch sind, begann uns nach einem Namibia Urlaub die Wüste immer mehr zu fesseln. Ein Geländewagen musste her: ein Toyota oder ein Landrover? Schließlich entschieden wir uns für einen Landy. Die Sahara in Tunesien, Libyen, Algerien und Mauretanien waren Ziele, die wir mit dem Landy ansteuerten und meisterten. Und alles zusammen schien uns eine gute Vorbereitung für die jetzt anstehende Afrikaumrundung.